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Zucker Alternativen Edeka Meyers Neumünster

Zucker: süße Alternativen

Der Winter ist die süße Jahreszeit. Ein extra Keks, weil zu kalt ist. Eine Tafel Schokolade, weil's regnet. Und eine Rumkugel, weil es zu früh dunkel wird. Schmeckt, aber überall ist Zucker drin, meist der weiße Haushaltszucker. Aber es gibt sehr schmackhafte Alternativen

 

Agavendicksaft

Agavendicksaft ist vegan und wird aus dem Herz von Angaben gewonnen. Die Pflanzen wachsen überwiegend in Mittelamerika, besonders in Mexiko. Den aus der Pflanze austreten Saft kocht man in Stallkesseln, bis der Wasseranteil auf maximal 25% sinkt und ein dickflüssiger Sirup übrig bleibt Agavendicksaft ist süßer als Zucker und Honig. Anders ausgedrückt: man braucht beim süßen weniger des goldgelben Sirups. Sein Brennwert: rund 300 cal pro 100g

 

Ahornsirup

Ahornsirup ist ein häufig genutzter veganer Zuckerersatz. Um den bernsteinfarbenden Sirup zu gewinnen, werden die Stämme des Zuckerahorns angezapft und der so gewonnene Saft durch erhitzen eingedickt. Aus etwa 40 l Saft entsteht 1 l Ahornsirup - der übrigens meist aus Kanada kommt. Je helle der Sirup, desto milder schmeckt er. Dunkler Ahornsirup hat einen sehr kräftigen und fast herben Geschmack. Die Konsistenz ist flüssiger als Honig. Brennwert: circa 260 cal pro 100g.

 

Stevia

Seit Ende 2011 ist der Süßstoff Stevia europaweit zugelassen. Er ist praktisch kalorienfrei, stammt aber nicht wie andere Süßstoffe komplett aus dem Chemielabor. Basis sind die Blätter der auch Honigkraut genannten Pflanze. Sie enthalten so genannte Steviolglykoside. Verarbeitet sieht Stevia weißem Haushaltszucker sogar sehr ähnlich. Aber aufpassen: insgesamt ist das vegane Stevia 300 mal süßer als Zucker daher nur mit bedacht einsetzen. Auch, wenn Stevia kein Karies verursacht.

 

Sonderfall Honig 

Honig eignet sich gut als Zuckerersatz. Er ist allerdings nicht vegan, weil für die Herstellung Bienen notwendig sind. Honig ist wohl der beliebteste Zuckeraustausch. Fast 1,2 Kilo isst und genießt jeder Mensch im Schnitt hier zu Lande. Eine Sonderstellung nimmt der Manuka Honig ein. Man kann ihn zwar zum süßen verwenden. Beliebter ist Manuka Honig wegen seiner antibakterielle Wirkung. Allerdings ist er ziemlich teuer, denn 100 g kosten zehn Euro und mehr.

 

Zucker bleibt Zucker

Zucker bleibt Zucker. Egal, ob er weiß oder braun ist. Er ist fast überall drin. In Fruchtjoghurts, in Konserven, in Salatdressings und in Fertigspeisen. Zucker enthält vor allem Saccharose und kaum andere Nährstoffe oder Ballaststoffe dafür aber viele Kalorien. Und zwar 400 pro 100 g Zucker. Doch muss es immer Zucker sein? Nein, denn es gibt auch süße Alternativen aber auch die bitte nur in Maßen genießen!

 

Zucker - das passiert im Körper

  • Sie haben eine Dose zuckerhaltigen Softdrink getrunken? Das passiert innerhalb der ersten Stunde:
  • 10 Minuten: circa 10 Teelöffel Zucker feuern ihren Stoffwechsel an. 
  • 20 Minuten: der Blutzuckerspiegel erreicht sein Höhepunkt. Der Insulinwert schießt in die Höhe. Ihre Leber wandelt allen erreichbaren Zucker in Fett um. 
  • 40 Minuten: der Körper pumpt viel Zucker über die Leber weiter in den Blutkreislauf. Das Glückshormon Dopamin entsteht. 
  • 60 Minuten: mit dem Harn verlässt die Energie den Körper. Der Blutzuckerspiegel fällt rapide und mit ihm die Stimmung.