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Unser neuer Fleischermeister legt Wert auf Handwerk Edeka Meyers Neumünster

Unser neuer Fleischermeister legt Wert auf Handwerk

Seit Anfang April ist der gelernte Fleischermeister Dennis Gierig neuer Abteilungsleiter an Bedientheke in der Goethestraße. Der 39-Jährige hat 2000 seine Lehre abgeschlossen, 2005 seinen Meister gemacht, einige Zeit als stellvertretende Leitung gearbeitet und leitet ab sofort das 13-köpfige Team. Für ihn eine große Chance, die er voll motiviert und mit klaren Vorstellungen angetreten ist. 

 

Sie sind seit dem 1. April Fleischermeister und der neue Abteilungsleiter an Frischetheke in der Goethestraße. Worauf legen Sie besonders viel  Wert? 

Für mich hat die Frische oberste Priorität. Das heißt, dass der Kunde bei uns immer vernünftige Ware bekommt. Natürlich ist mir der Kontakt zu den Kunden und deren Feedback sehr wichtig. Ich berate sie jederzeit gern. Was ich hier bei Meyer’s schön finde ist, dass großer Wert auf Regionalität gelegt wird, das entspricht ganz meinen Vorstellungen. Das würde ich gerne so weiterführen, und mal sehen, ob man den Bereich noch weiter ausbauen kann. Die Herkunft der Ware spielt nicht nur für die Kunden, sondern auch für mich eine große Rolle. Darüber hinaus ist Vielfalt sehr wichtig, damit der Kunde bei uns auch das Außergewöhnliche findet. 

 

Welche Rolle spielt für Sie die handwerkliche Produktion? 

Für mich ist es selbstverständlich, dass wir beispielsweise das Fleisch fachgerecht schneiden und viele Dinge aus der Auslage selber herstellen. Gerade jetzt zur Grillzeit stellen wir unsere eigene grobe Bratwurst her, stellen leckere Spieße zusammen und marinieren für den Kunden das gewünschte Stück Fleisch. 

 

Herr Gierig, seit dem 1. April sind Sie bei – und auch das neue Mehrwegdosenkonzept an der Bedientheke. Wie wird es von den Kunden angenommen?

Das neue Projekt braucht natürlich noch etwas Zeit, um anzulaufen, aber bisher ist es sehr beliebt bei den Kunden und es wird immer mehr. Die Kunden freuen sich sehr, ihre eigenen Boxen mitbringen und so viel Müll einsparen zu können. Die Resonanz ist super.

 

Was ist der große Vorteil des Mehrwegdosenkonzepts? 

Die Box wird befüllt, kann vom Kunden zu Hause direkt in den Kühlschrank gestellt und wieder abgewaschen werden. Wir tragen so dazu bei, die Menge des häufig nur kurz verwendeten Verpackungsmülls deutlich zu reduzieren. Auch die Wartezeiten verändern sich dadurch nicht, ob ich die Ware in Papier oder die Box lege, macht keinen Unterschied.

 

Seit Neuestem gibt es auf Fleischverpackungen das Logo „Haltungsform“ - was halten sie davon?

Ich finde es sehr gut, dass der Kunde die Herkunft des Flei- sches komplett auf einen Blick nachvollziehen kann – beim Rindfleisch konnte es der Kunde bei der EDEKA ja schon. Das Logo bezieht sich jetzt auch auf Schwein und Geflügel. Dazu finde ich top, dass pro Kilo ein Cent in einen Fond fließt, der für Landwirte ist, damit sie bessere Kontrollen machen können.

 

Mehr Transparenz: neue Kennzeichnung für Fleisch 

Die in der Initiative Tierwohl (ITW) engagierten Unternehmen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) kennzeichnen Fleisch seit Neuestem nach dem einheitlichen System „Haltungsform“. Beginnend mit dem 1. April 2019 werden zunächst verpackte Produkte schrittweise mit der Kennzeichnung eingeführt. Die „Haltungsform“ gibt Verbrauchern auf der Verpackung von Fleisch einen Überblick darüber, wie die Tiere, von denen das Fleisch des jeweiligen Produktes stammt, gehalten wurden. 

Das System besteht aus vier Stufen und ordnet bestehende Qualitäts-, Tierwohl- und Biosiegel für Schweine, Geflügel und Rinder in diese Stufen ein. Die Organisation des Kennzeichnungssystems erfolgt über die Gesellschaft zur Förderung des Tierwohls in der Nutztierhaltung mbH. 

Mit der „Haltungsform“ schafft der Handel jetzt ein einheitliches und unternehmensübergreifendes System. Das neu geschaffene Kennzeichen der „Haltungsform“ markiert in einem vierstufigen System jeweils, nach welcher Haltungsform die Tiere gehalten wurden. Die 1. Stufe „Stallhaltung“ entspricht dabei den gesetzlichen Anforderungen bzw. dem QS- oder einem vergleichbaren Standard. 

Fleisch, das mit Stufe 2 „Stallhaltung plus“ gekennzeichnet ist, muss darüber hinaus aus einer Haltung mit höheren Tierwohlstandards wie etwa mindestens 10 Prozent mehr Platz im Stall und zusätzlichem Beschäftigungsmaterial stammen. Stufe 3 „Außenklima“ fordert für die Tiere unter anderem noch mehr Platz und Frischluft-Kontakt. Bei Stufe 4 „Premium“ haben die Tiere noch mehr Platz und müssen zwingend Auslaufmöglichkeiten ha- ben. Biofleisch wird in diese Stufe eingeordnet. Die Haltungsform ist kein neues Tier- wohl-Siegel, sondern ordnet für den Verbraucher alle bestehenden Tierwohlprogramme in einem vierstufigen System ein und kennzeichnet, nach welchem Standard das Tier gehalten wurde.