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Lupinen Edeka Meyers Neumünster

La, Le, Lu, Lupinen

Einst als Aschenputtel verschrien und als Allergen verschmäht, erlebt die Lupine neuerdings ihr Coming-out als Gut-Pflanze. Und das liegt nicht daran, dass sie im Sommer so irisierend blühen.

In voller Pracht stehen die Lupinen dieser Tage wieder in Zier-und Bauerngärten. Hübsch fürs Auge. Aber nicht zum Essen. Ganz anders die Samen der Süßlupinen. Sie sind als Königsmörder drauf und dran, Soja den Dolchstoß zu verpassen. Denn durch intensive Zucht ist es gelungen, den Samen ihren bitteren Geschmack zu nehmen.

 

Gelb, Weiss, Blau

Hier ist nicht die Rede von Bier, Korn und den Folgen maßlosen Genusses. Sondern von gelben, weißen und blauen Lupinen. Die weißen Lupinen weisen den höchsten Ertrag aus. Verarbeitet werden sie als Mehl und Schrot. Sie taugen gut als Ei-Ersatz -  ein Esslöffel Lupinenmehl plus zwei Esslöffel Wasser. Und als bio-veganer Fleischersatz und Aufstrich. Sie können als Zusatz im Mehl die Haltbarkeit und Frische von Backwaren verlängern. Und sie geben eine nussige Note

 

Gut zu wissen

Süßlupinen zählen zu den Verursachern von Nahrungsmittelallergien. Menschen, die auf Hülsenfrüchte allergisch reagieren, vertragen eventuell auch das Lupinen-Protein nicht.

 

Fakten, Fakten, Fakten

Die Samen der Süßlupinen bestehen bis zu 40 % aus Eiweiß. Sie enthalten gutes Fett, Vitamine und Mineralstoffe die Eisen, Calcium und Magnesium.

 

Vorteile der Süßlupinen

  • Wachsen regional und binden Stickstoff. 
  • Müssen nicht wie Soja aufwändig importiert werden. 
  • Sind eine wertvolle Proteinquelle für Vegetarier und Veganer. 
  • Haben keinen Eigengeschmack und wirken antioxidativ. 
  • Sind gentechnisch nicht verändert. 
  • Sind fast purinfrei. 
  • Enthalten weniger blähende Inhaltsstoffe als andere Hülsenfrüchte.