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die verschiedenen saftsorten erklärt edeka meyers neumünster

Frisch aus dem Saftladen

Man freut sich auf den Sommer. Auf knackfrisches Obst. Auf erfrischende Säfte. Unser Supermarktregal ist voll damit. Doch beim genauen hinschauen wird klar: Saft ist nicht gleich Saft. Deshalb klären wir auf, was ist mit Direktsaft, Nektar, Konzentrat etc. auf sich hat.

Recht saftig!

In der deutschen und österreichischen Fruchtsaftordnung und in den Leitsätzen für Erfrischungsgetränke ist genau festgelegt, wie viel Fruchtanteil die verschiedenen Varianten mindestens enthalten müssen und was sonst noch bei der Herstellung beachtet werden muss. An diese Verordnung und an die EU-Fruchtsaftrichtlinie müssen sich alle Fruchtsafthersteller in Deutschland und Österreich halten. In der Schweiz reguliert die Verordnung des EDI über Getränke die Inhaltsstoffe.

Die Deutschen in Saftlaune. Rund 32 Liter trinken wir pro Jahr und Kopf. Am beliebtesten ist Apfelsaft. Die Schweizer süffeln rund 24 Liter, und die Österreicher sind mit 22 Litern im Dach-Vergleich hinten.

Aber was ist eigentlich genau drin im Saft? 

Fruchtsaft 

Fruchtsaft muss zu 100 % aus Saft bestehen. Fruchtsäfte gibt es in der Regel aus folgenden Früchten: Apfel, Orange, Grapefruit, Trauben, Birnen, Ananas und Mandarine. Mischungen sind möglich. Enthält ein Saft natürlicherweise zu wenig Zucker, darf der Saft zusätzlich 15 g Zucker pro Liter enthalten. Die Hersteller sind verpflichtet, den Saft als „gezuckert“ oder „mit Zucker Zusatz“ zu kennzeichnen

 

Direktsaft

Beim Direktsaft mit dem Verbraucher suggeriert, dass die Frucht direkt nach der Ernte gepresst und abgefüllt wird. Das muss aber nicht so sein, denn der Begriff ist nicht von den gängigen Verordnungen reglementiert. Direktsaft ist daher auch nicht zwingend besser und hochwertiger als Fruchtsaft.

 

Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat

Um Saft besonders platzsparend zu lagern und zu transportieren, wird dem Fruchtsaft das Wasser entzogen, das Ergebnis nennt man Fruchtsaftkonzentrat. Später, nach dem Transport, wird das Wasser in der gleichen Menge zugesetzt, die dem Saft vorher entzogen wurde. Fruchtsaft aus Fruchtsaftkonzentrat ist schlussendlich dasselbe wie Fruchtsaft - mit den selben Anforderungen.

 

Fruchtnektar

Im Gegensatz zum Saft enthält Fruchtnektar extra Wasser und Zucker oder Honig. Die Menge des Wassers hängt von der Fruchtsorte ab. Der Mindestfruchtgehalt ist 25 % (Banane, Johannesbeere, Mango, Sanddorn). Sauerkirschnektar muss 35% und Pfirsichnektar 50 % Frucht beinhalten. Mehr geht immer. Aufgrund der Verdünnung ist der Vitamingehalt in diesem Getränk geringer als in einem Fruchtsaft.

 

Fruchtsaftgetränk

Fruchtsaftgetränke mit und ohne Kohlensäure zählen zu den Erfrischungsgetränken. Ihr Fruchtgehalt variiert je nach Fruchtsorte. Bei Zitrusfrüchten liegt er bei mindestens 6 %. Fruchtsaftgetränke mit Kernobst oder Trauben müssen mindestens 30 % Fruchtsaft oder Fruchtsaft aus Konzentrat enthalten. Fruchtsaftgetränke enthalten Säuren und Aromastoffe, die nicht ausschließlich aus den namensgebenden Früchten stammen. Der Zuckergehalt liegt im Schnitt bei rund 12 %.

60% des Saftmarktes werden von Apfel-,Orangen- und Multivitaminsaft dominiert.